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Newsletter vom 21.01.2026

Sehr geehrte Interessierte an den Edelmetallmärkten,

in einer renommierten Tageszeitung heißt es aktuell, Anleger sollten von Gold und Silber besser „die Finger lassen“ – ein Fazit, das sich vor allem auf das bekannte Argument stützt, Gold werfe keine Zinsen ab. Doch diese Sicht greift zu kurz. Gold ist kein Renditeinstrument, sondern ein Absicherungsbaustein, dessen Funktion gerade nicht im laufenden Ertrag liegt, sondern im Werterhalt und im Ausgleich von Risiken im Portfolio. Dass Gold als strategische Beimischung sinnvoll ist, gilt in der Vermögensverwaltung seit Jahrzehnten als anerkannt.

Umso deutlicher zeigt der Beitrag, wie wichtig eine sachliche, differenzierte Aufklärung über die Rolle von Gold ist – genau darum geht es beim ZukunftsForum Edelmetalle. Und gerade in Anbetracht der rasanten Wertentwicklung der Edelmetalle ist eine fundierte Auseinandersetzung mit den Chancen, aber auch den Grenzen des Investments in physische Edelmetalle unverzichtbar.

Ab sofort informieren wir Sie bis zum ZFE 2026 einmal pro Woche über die wichtigten Entwicklungen rund um die Veranstaltung und die Edelmetallmärkte.

Mit den besten Grüßen aus Frankfurt

Wolfgang Wrzesniok-Roßbach & Corinna Schmitz
für das Organisationsteam ZukunftsForum Edelmetalle

Thema der Woche: Die Unsicherheit ist zurück an den Finanzmärkten

Die geopolitischen Spannungen rund um Grönland haben viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt - und sie sind noch lange nicht gelöst. Eigentlich mag sich kaum jemand vorstellen, dass US-Präsident Donald Trump ernsthaft die transatlantischen Beziehungen wegen einer riesigen eisbedeckten Insel aufs Spiel setzen würde. Doch Trump hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass lang bestehende Regeln und Konventionen für ihn nicht zwangsläufig gelten.

Diese geopolitische Unsicherheit schlägt sich auch im Weekly Markets Monitor des World Gold Council nieder - im Bericht ist von einer spürbaren Verschiebung an den globalen Finanzmärkten die Rede. Geopolitische Risiken rücken wieder stärker in den Vordergrund. Neue Zollandrohungen aus Washington und politische Unsicherheiten rund um China oder den Nahen Osten beeinflussen das Anlegerverhalten spürbar. Kapital fließt zunehmend aus US-Aktien ab, vor allem aus dem lange dominierenden Technologiesektor, und wird stärker in andere Regionen und Sachwerte umgeschichtet.

Gold ist einer der klaren Profiteure dieser Entwicklung. Der Goldpreis hat erneut ein Allzeithoch erreicht und liegt aktuell bei rund 4.850 US-Dollar je Feinunze. Getrieben wird der Anstieg vor allem durch geopolitische Unsicherheit, steigende Zuflüsse in Gold-ETFs und eine wachsende Positionierung institutioneller Investoren. Gleichzeitig mahnt der Bericht zur Nüchternheit: Technische Indikatoren bestätigen den Höhenflug bislang nicht eindeutig, und ein fester US-Dollar sowie steigende Anleiherenditen könnten den Goldpreis kurzfristig bremsen.

Die Kernaussage des Berichts ist eindeutig: Anleger verlassen sich nicht mehr auf die bisherigen Marktführer. Stattdessen gewinnen Diversifikation, reale Werte und Absicherung gegen politische Risiken an Bedeutung. Gold spielt dabei eine zentrale Rolle – weniger als kurzfristige Wette, sondern als strategische Versicherung im Portfolio. In einem Umfeld wachsender Unsicherheiten zählt für Investoren nicht mehr, was gestern funktioniert hat, sondern was Stabilität für morgen bietet.

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Speaker der Woche: Philipp Vorndran (Flossbach von Storch)

Wenn über „die aktuelle Lage“ gesprochen wird, geht es Anfang 2026 weniger um einzelne Kursstände als um die Gleichzeitigkeit mehrerer Belastungsfaktoren: geopolitische Spannungen, hohe staatliche Verschuldung, fragile Lieferketten und eine Geldpolitik, die seit 2025 zwischen Inflationsrisiken, Wachstumsdellen und Finanzstabilität austariert. In genau diesem Umfeld stellt sich die Goldfrage neu – nicht als Mode-Thema, sondern als Test, wie belastbar Portfolios und Währungsordnungen in Stressphasen wirklich sind.

Gold steht dabei im Spannungsfeld zweier Kräfte, die 2025 und 2026 besonders sichtbar wurden: Einerseits bleibt die Opportunitätskosten-Debatte präsent, weil Zinsen wieder eine Rolle spielen. Andererseits wächst das Bedürfnis nach Vermögenswerten ohne Emittentenrisiko und ohne Abhängigkeit von politischen Entscheidungen. Genau diese Doppelperspektive macht die Einordnung anspruchsvoll – und erklärt, warum sich die Diskussion zunehmend von der Frage „steigt oder fällt der Preis?“ wegbewegt, hin zu „welche Funktion erfüllt Gold im System und im Portfolio?“.

Für diese Einordnung steht Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege und Partner bei Flossbach von Storch. Er kommt aus der institutionellen Perspektive des Asset Managements und war zuvor unter anderem globaler Chefstratege bei Credit Suisse Asset Management. Vorndran argumentiert typischerweise über Strukturen und Risikotreiber – also über die Mechanik hinter Märkten, nicht über kurzfristige Prognosen.

Im Fokus seines Beitrags „Die aktuelle Lage und das Gold“ steht damit nicht die nächste Preisbewegung, sondern die strategische Rolle von Gold im Kontext der aktuellen Kapitalmarktbedingungen: Welche Risiken dominieren – Realzins, Währungsrisiko, Liquiditätsrisiko, Systemrisiko? Wie verändert sich die Funktion von Gold, wenn traditionelle Diversifikatoren (wie Staatsanleihen) in bestimmten Szenarien weniger zuverlässig wirken? Und was folgt daraus für die Praxis – für Privatanleger ebenso wie für professionelle Portfoliokonstruktion?

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Warum dieses Thema den Rahmen des ZukunftsForum Edelmetalle prägt

Das ZukunftsForum Edelmetalle will Debatten abbilden, die über Tagesnachrichten hinausreichen – und genau deshalb ist „die aktuelle Lage“ als Ausgangspunkt so wichtig: Sie entscheidet darüber, ob Gold als taktische Beimischung und als strategischer Baustein verstanden wird. Ein kapitalmarktgetriebener Blick auf Gold gehört damit an den Beginn vieler weiterer Diskussionen rund um Marktstruktur, Risiko, Allokation und Vertrauen – und passt perfekt in die thematische Klammer des Forums im März 2026 in Frankfurt.

Unsere Partner: BayernLB

Die BayernLB engagiert sich bereits zum zweiten Mal als Gold-Partner des ZukunftsForums Edelmetalle und unterstreicht damit ihr besonderes Engagement im Bereich der Weiterentwicklung des Edelmetallmarktes im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Landesbank aus dem Süden ist als Großhändler für Sorten und für Edelmetalle der größte Edelmetallhändler für physische Anlagemetalle in Deutschland und weltweit bestens vernetzt, sowohl mit den Produzenten von Anlagebarren als auch den jeweiligen staatlichen Münzprägeanstalten von Kanada bis nach Australien. 
 
Dabei bedient die BayernLB nicht nur die ihr angeschlossenen Sparkassen mit ihren Produkten, sondern auch viele unabhängige Handelshäuser und andere Banken. Hinzu kommen noch Institutionelle Investoren, die die Landesbank im Bereich Handel, aber bei der Lagerung von Edelmetallen unterstützt.
 
Während der physische Handel der Landesbank vom ihrem Kompetenzzentrum in Nürnberg aus gesteuert wird, ist die Bank im nichtphysischen Handel aus der Zentrale in München heraus aktiv und bedient von hier aus Händler, Banken und Industrieunternehmen mit entsprechenden Finanzprodukten.

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Das ZukunftsForum Edelmetalle als Forum - auch für Sie !

Das ZukunftsForum Edelmetalle als Forum – auch für Sie !

Das ZukunftsForum Edelmetalle bietet Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, sich als Partner zu präsentieren und die Veranstaltung aktiv mitzugestalten. Partnerschaften ermöglichen Sichtbarkeit vor einem hochrelevanten Fachpublikum, eine prominente Platzierung in den Kommunikationskanälen sowie Zugang zu exklusiven Austauschformaten. Sie möchten die Zukunft des Edelmetallmarktes mitprägen und Ihre Expertise in einem professionellen Umfeld einbringen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und stellen Ihnen gern die verschiedenen Modelle vor.

Jetzt planen: Exklusive Einblicke bereits vor dem ZukunftsForum Edelmetalle 2026 gewinnen

Für das ZukunftsForum Edelmetalle 2026, das am 23. und 24. März 2026 stattfindet, können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits jetzt einen Platz für das Vorprogramm am 22. März sichern. 

Auf vielfachen Wunsch findet wie bereits im Vorjahr die Besichtigung des Besucherbergwerks "Grube Fortuna" in Obersolms statt. Die Grube Fortuna bietet für alle, die noch nie eine Mine von innen gesehen haben, ein überaus authentisches Minen-Erlebnis mit Einfahrt in den Berg im Förderkorb, Bahnfahrt auf der offenen Grubenbahn in einem Stollen in 150 Metern Tiefe, Erklärungen von Experten und Live-Vorführung von Bergbaugerät.

Die Tour zum Selbstkostenpreis von 80 Euro beinhaltet den Transfer vom und zum Konferenzhotel in Frankfurt sowie ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant Zechenhaus direkt neben dem Bergwerk.

Erstmals öffnet außerdem die Tradium GmbH in diesem Jahr ihren Lagerbunker für eine Führung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ZukunftsForums Edelmetalle. Dieser Programmpunkt beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen im Oldtimer-Zentrum „Klassikstadt“. Neben der anschließenden Führung durch die Anlage wird es auch eine Einführung in das Thema "Strategische Metalle" und die hier vorhandenen Investmentmöglichkeiten für Institutionelle Investoren geben. 

Bei beiden Events ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt, die Plätze werden nach Eingang der jeweiligen Anmeldung vergeben, Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung zum ZukunftsForum Edelmetalle.

Ihr zusätzlicher Vorteil: Mit Ihrer Ticketbuchung erhalten Sie zudem einen Link, über den Sie auf das begrenzte Zimmerkontingent unserer Partnerhotels, wahlweise NH Collection Frankfurt Spin Tower oder nhow Frankfurt, zugreifen können. Nutzen Sie die Gelegenheit, direkt nach dem Ticketkauf auch Ihr Hotelzimmer zur exklusiven Event-Rate von nur 139 Euro inklusive Frühstück zu buchen !

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Im Blick behalten: Aktuelles vom ZukunftsForum Edelmetalle

„Live von der Frankfurter Börse“: Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Initiator des ZukunftsForums Edelmetalle, war am Montag in der Morgensendung von Tagesschau24 zu Gast und stand dem ARD-Börsenredakteur Samir Ibrahim Rede und Antwort zu den neuesten Entwicklungen auf dem Goldmarkt. Zum Beitrag kommen Sie hier.

Ob neue Trends im Edelmetallmarkt, spannende Hintergrundberichte oder Hinweise auf kommende Veranstaltungen – wir halten Sie ganzjährig informiert über alles, was die Branche bewegt.

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Partner - Neues von unseren Unterstützern

Wir bedanken uns ausdrücklich bei unseren starken Branchenpartnern beim ZukunftsForum Edelmetalle 2026. Sie haben mit ihrem Engagement einen aktiven Beitrag dazu geleistet, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein in dieser Form in der DACH-Region einmaliges Programm bieten zu können.

  • Alle Partner des ZukunftsForum Edelmetalle 2026 finden Sie auf unserer Website.
  • Sie möchten im Jahr 2026 als Partner oder Aussteller dabei sein?